Hilfsangebote

Intensivphase (Lebensgemeinschaft)

Die wichtigsten Fakten

  • gemeinsam leben & arbeiten
  • familiärer Rahmen: maximal acht Leute im Haupthaus, sechs in Nachsorge
  • Dauer: 1 Jahr
  • Arbeitstraining: handwerkliche Dienstleistungen
    für externe Kunden (7 Stunden pro Tag)
  • gemeinsame Freizeitaktivitäten
  • tägliche Andachten
  • Gottesdienstbesuche
  • Einzelgespräche
  • Finanzierung ohne Kostenträger, stattdessen über
    Zweckbetrieb (Arbeitstraining) und Spenden

Was ist das WZF-Arbeitstraining?

Das Arbeitstraining bei WZF ist nicht nur sinnvolle Beschäftigung und Fitnesstraining zugleich, sondern erfüllt auch ganz praktische Aufgaben wie die Durchführung von Auftragsarbeiten für externe Auftraggeber. Dabei gibt es bis jetzt schon folgende Bereiche: Waldarbeit (Brennholz), Baumfällungen, Heckenschnitt, Entrümpelungen, Abbrucharbeiten, Pflasterarbeiten, Natursteinmauern, Renovierungsarbeiten.

Welche Regeln erwarten mich?

  • Sämtliche Suchtmittel, wie Nikotin, Alkohol, Medikamente, Schnüffelstoffe, etc. sind verboten.
  • Die Teilnahme an allen gemeinschaftlichen Aktivitäten und an allen christlichen Programmpunkten ist Pflicht.
  • Bestehende partnerschaftliche Beziehungen sind für die Dauer der Intensivphase zu unterbrechen. Das Eingehen neuer Beziehungen ist während der Intensivphase nicht erlaubt.
  • Kontakt- und Ausgangssperre für die ersten drei Monate (in Einzelfällen auch länger).
  • Die Haussprache ist Deutsch.
  • Die Bereitschaft zu körperlicher Arbeit ist Voraussetzung und verpflichtend für die Dauer der Intensivphase. (Da wir ohne Kostenträger arbeiten, müssen wir einen Großteil unserer Kosten selber erwirtschaften.)

 Nachsorge  (betreute Wohngemeinschaft)

Welche Möglichkeiten habe ich nach der Intensivphase?

Nach erfolgreich abgeschlossener Intensivphase in der Lebensgemeinschaft haben unsere Bewohner die Möglichkeit, in unserer Wohngemeinschaft (Nachsorgehaus) zu wohnen. Diese Wohngemeinschaft bietet die schrittweise Wiedereingliederung in ein eigenständiges Leben. Dabei erfahren sie neben persönlicher Betreuung u.a. Hilfestellung bei der Arbeitssuche.

  • Anzahl der Nachsorgeplätze: sechs
  • Dauer: individuell von sechs Monaten bis zu mehreren Jahren
  • Möglichkeit der ehrenamtlichen Mitarbeit bei WZF:
    im Haupthaus, im Straßenteam oder in der Präventionsarbeit
  • manche bekommen die Möglichkeit, sich für die Vollzeit-Mitarbeit bei WZF zu qualifizieren

Erfahrungsberichte

"Nach dem Abchluss des WZF-Jahrs habe ich es endlich geschafft, mich in die Gesellschaft zu integrieren und drogenfrei zu leben. Ich bin nun verheiratet und arbeite seit 2,5 Jahren im Außendienst/Vertrieb, was mir viel Spaß macht und auch recht gut läuft. Ich verdanke der Einrichtung WZF sehr viel. Dort konnte ich lernen, wie man seinen Glauben praktisch im Alltag lebt. Ich erkenne nun einen Sinn in meinem Leben und erlebe Gottes Kraft zur Veränderung, die zwar jeder Mensch, aber besonders jeder Ex-Drogenabhängiger braucht."

Martin, WZF-Absolvent

„Ich muss sagen: die Zeit bei WZF war die glücklichste Zeit meines Lebens. Danach kam dann der Ernst des Lebens mit guten Zeiten und manchen Schwierigkeiten. Aber durch die Therapie habe ich gelernt, mit Schwierigkeiten anders umzugehen. Den Kontakt zu meinem alten Umfeld habe ich komplett abgebrochen und mir in der Zwischenzeit einen neuen Freundeskreis aufbauen können. Beruflich bin ich als Heizungsbauer für eine Leiharbeitsfirma tätig, was mir viel Spaß macht. Und das beste: Seit 2 Jahren bin ich glücklich verheiratet!"

Andreas, WZF-Absolvent

„Ich habe die letzten 13 Jahre meines Lebens leider mit Kiffen und Computer spielen verbracht habe. Anfangs schien das befriedigend. Auf Dauer wurde aber die Leere in mir immer größer und damit auch die Unzufriedenheit. Mehrmals habe ich versucht, aus eigener Kraft mein Leben zu ändern, was mir aber nicht gelang. Im Alter von 13 war ich mit dem christlichen Glauben in Berührung gekommen, bin dann aber wieder davon abgekommen. Anfangs diesen Jahres, 18 Jahre später, hab ich mich in meiner Verzweiflung daran erinnert und mich erneut für ein Leben mit Gott entscheiden. Seitdem geht es aufwärts. Seit Oktober bin ich bei WZF. Es ist sehr herausfordernd für mich. Ich stoße immer wieder an meine Grenzen, aber dadurch kann ich mich verändern. Ich bin wirklich sehr dankbar! „

Markus, WZF-Absolvent

Aufnahme

Wie bewerbe ich mich um einen Platz bei WZF?

  1. Infobroschüre durchlesen.
    Infobroschüre downloaden
  2. Fragebogen ausfüllen.
    Fragebogen downloaden
  3. Lebenslauf und Suchtverlauf erstellen.
  4. Unterlagen (ausgefüllten Fragebogen, Lebens- und Suchtverlauf)
    bitte an uns zurückschicken:
    Weg zur Freiheit

    Christian-Wagner-Str. 14
    71229 Leonberg-Warmbronn
    oder per Fax an 07152 / 33129-29
  5. Nach Durchsicht der Unterlagen laden wir Dich gegebenenfalls zu einem Vorstellungsgespräch ein und entscheiden dann gemeinsam über Deine Aufnahme.

Grundsätzliche Voraussetzungen

  • drohende oder akute Drogen-, Alkohol-, Medikamenten- oder Mehrfachabhängigkeit
  • männlich im Alter ab 18
  • Bereitschaft, sich auf den christlichen Glauben einzulassen
  • Bereitschaft, durch körperliche Arbeit im Rahmen des Arbeitstrainings,
    zum Unterhalt der Einrichtung beizutragen

 

Brauche ich eine Kostenzusage?

Nein, eine Kostenzusage wird nicht benötigt!

 

Wer hilft mir in der Zeit vor der Aufnahme bei WZF?

Unsere Mitarbeiterin Gabi Baum kümmert sich um dich.
Wenn Du von uns die Zusage für einen Platz bei WZF bekommen hast, wirst Du von uns aufgefordert werden, mit Gabi Kontakt aufzunehmen und Dich regelmäßig bei ihr zu melden bis zur Aufnahme bzw. bis Du auf Entgiftung gehst.

Beratung

Du bist suchtgefährdet oder akut alkohol- oder drogenabhängig und willst aus Deiner Sucht aussteigen?

Du suchst Hilfe zur Entgiftung und einen Platz in der cleanen/trockenen Lebensgemeinschaft?

Du hast Interesse an einer stationären Therapie oder ähnlichem, bist Dir aber nicht sicher, ob WZF für Dich die richtige Einrichtung für Dich sein könnte?

Ich berate dich gerne!

Gabi Baum

Gabi Baum

Aufnahmeberatung

Telefon: 0172 6266620

  • Hife für Betroffene
  • Beratung von Angehörigen
  • Vermittlung in christiche Einrichtungen (WZF und andere)